kreisten und die Länder absuchten. Er wurde wütend, als er sich bewußt wurde, daß die Wächter nun den Menschen halfen. Sie waren die Einzigen, die ihn vernichten konnten! Lange tobte er in seinem Schloß und suchte einen Ausweg. Dann verließ er eines Nachts wieder Ragdars Körper und suchte die schöne und machthungrige Elbe Carca, die den Verlok- kungen und Versprechungen der Schwarzen Seele unterlag. Sie stahl eines der Medallions und floh in die Berge, wo sie sich mit den Schwarzen Reitern treffen wollte. Doch die wachsamen Elben waren auf der Hut, Fremde, und vereitelten Carca´s Vorhaben. In dem darauffolgenden Kampf wurden die Seelenlosen in die Flucht geschlagen und die Elbe dabei getötet.

       Nach diesem Ereignis sammelten sich die Heere von ganz Aarlon. Das war ein Anblick, Fremde, den ich nicht vergessen werde! Zwerge standen neben Elben und Menschen und sie alle einte ein Ziel: das Böse zu ver- nichten!

         Vor dem schwarzen Schloß begann dann der große Kampf. Es war ein unvergeßliches Gemetzel, Fremde! Mit vereinten Kräften konnte das Heer des Guten Shagars Armeen vernich- ten. Zurück blieben Ragdar und die Schwarze Seele. Die neun Auserwählten traten mit den Wächtern zum Kampf an. Mit vereinten Kräften gelangten sie vor Ragdars Thron, wo der letzte, entscheidende Kampf stattfand. Ragdar stand mitten in seiner riesigen Halle, als die Wächter aus den Medallions sausten und auf ihn zustürzten.

       Es war ein Bild gleißenden Lichts, Fremde und es drohte jeden zu blenden. Die Wächter schlugen wie Blitze in Ragdars Körper und verletzten ihn tödlich, während sie Shagars körperlose, Schwarze Seele in eine dunkle Kugel bannten. Immer größer wurde die Schwarze Kugel und als sie den Durchmesser eines Menschen hatte, lösten sich die Wächter aus den Amuletten und formten eine Aura aus blauem Licht um die Kugel. Dann breitete der Lichtkegel sich im ganzen Raum aus und alle

 
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