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| Allgemeines Eine der ältesten Rassen Aarlons sind die Katzenmenschen, die sich selbst "Pihos" nennen. Sie sind halb Mensch, halb Raubkatze und etwas kleiner als Menschen. Ihr großer Raubtierkopf mit der weichen Schnauze und den scharfen Reißzähnen wird von einer gewaltigen Mähne umgeben, die bei jedem Piho - ebenso wie die Fellfarbe - verschieden sind. Große geschlitzte Katzenaugen und empfindsame spitze Ohren gehören ebenso zum Aus- |
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sehen eines Pihos wie die Instinkte einer Raubkatze. Ihre Füße und Hände enden in messerscharfen Krallen, die sie nur beim Kampf oder bei Bedarf im täglichen Leben einsetzen werden und sonst nicht zu sehen sind. Ihr
muskulöser, menschlicher Körper ist komplett mit weichem Fell bedeckt,
das es in unzähligen Braun- und Rottönen gibt. Schwarzes Fell ist selten,
während Weißes eine wahre Rarität ist, denn eine Tarnung in den Wäldern
ist damit fast unmöglich. Graues Fell hingegen zeugt von hohem Alter und
Weisheit, denn ein Piho kann weit über 200 Jahre alt werden. Die Katzenmenschen sind meistens gut gelaunt, freundlich und zuvorkommend. Selten lassen sie sich aus der Ruhe bringen und bleiben auch in schwierigen Situationen besonnen. Sie lieben den Frieden über alles und trotz ihrer Zurückgezogenheit kommen sie sehr gut mit den Lebewesen von Aarlon aus - vorausgesetzt, man bedrängt sie nicht! Denn ein in die Enge getriebener und wütender Piho kann genauso gefährlich werden, wie er liebenswert sein kann. Und obwohl sie keine kriegerische Rasse sind, wissen sie sich doch sehr gut zu verteidigen. Einige Pihos verfügen über magische Kräfte, was den meisten Lebewesen Aarlons aber unbekannt ist. Nur die Elben wissen um ihrer Magie, denn sie ist so alt wie sie selbst. Ihre Kleidung paßt sich ihrer Umgebung, dem Wald, an und besteht bevorzugt aus weicher Lederkleidung in erdgebundenen Farben. Die Frauen tragen meistens lange weite Wöllröcke, unter denen sie barfuß sind, während die Männer zu den engen Lederhosen doch passende Stiefel bevorzugen. Denn jedem Piho ist es überlassen, seine großen krallenbesetzten Füße in Stiefel zu zwängen. Durch ihre Freundlichkeit kommen die Pihos zwar gut mit den Bewohnern Aarlons aus, trotzdem leben sie lieber zurückgezogen und abgeschieden für sich, was den meisten Völkern Aarlons aber zueigen ist. Ihre Heimat ![]() Die Pihos leben auf dem Kontinent Aramon in einem großen Wald namens Ba-Jan, der sich an die Koelberge anschmiegt, die wiederum die Länder Hasladar und Ekaron voneinander trennen. Nur ein einziger breiter Weg - die Handelsstraße von Mara nach Kissan, zieht sich durch den Wald und nur die Pihos kennen die vielen Schleichwege, die kreuz und quer davon abgehen und zu ihrem Dorf Ai-Nahl führen. Gut versteckt liegt es in einer Lichtung tief im Innern Ba-Jans und vor den Blicken der Wanderer verborgen. Selten findet ein Reisender durch Zufall den Weg ins Pihodorf, so gut versteckt liegen die Zugänge verborgen. Nur mit den Behausungen konnten sich die Pihos nicht einig werden. Sie bewohnen entweder ganz normale Häuser, die aus dicken Holzstämmen auf den Waldboden gebaut wurden oder leben hoch oben in behaglichen Baumhäusern, die sie in die uralten Baumriesen gebaut haben. Holzstege verbinden die einzelnen Häuser miteinander und um die dicken Stämme wurde in Spiralen eine spezielle Trittleiter montiert, um die Bäume nicht zu verletzen. Ein gewöhnungsbedürftiges Teil, das kann ich Euch versichern, Fremde! Doch dadurch bildet Ai-Nahl einen ungewohnten und gleichzeitig einmaligen Anblick. So einig die Katzenmenschen sich auch im Umgang mit Fremden sind, so uneinige halten sie es mit ihren Wohnungen. Während man auf dem Waldboden ganz normale Holzhäuser und Gärten antrifft, leben hoch oben in behaglichen Baumhäusern andere Pihos, die luftige Höhen vorziehen. Die Holzhäuser wurden in die uralten Baumriesen gebaut, die man Aorabäume nennt. Holzstege verbinden diese einzelnen Häuser miteinander und um die dicken Stämme wurde in Spiralen eine spezielle Trittleiter montiert, um die Bäume nicht zu verletzen. Ein gewöhnungsbedürftiges Vergnügen, das kann ich Euch versichern, Fremde! Doch dadurch bildet Ai-Nahl einen ungewohnten und gleichzeitig einmaligen Anblick. Durch
das Dorf führt eine breite Straße bis zu einem Marktplatz, der in einem
Gewirr aus Häusern und Gärten verschwindet. So bilden Gartenzäune und
Häuserwände neben den dicken Stämmen der Aorabäume die Begrenzung des
Platzes. Darüber verlaufen die Verbindungsstege der Häuser, die von Efeu
und anderen Hängepflanzen überwuchert und von unten schwer zu erkennen
sind. Ein dichtes Gestrüpp aus dornigen Sträuchern umgibt das ganze Dorf
zwischen den dicht stehenden Bäumen. Der einzige richtige Zugang zum Dorf
ist die Straße, doch in der undurchdringlichen Dornenhecke wurden gut
versteckt und von Außenstehenden unsichtbar, viele Fluchtwege eingebracht,
die nur den Pihos bekannt sind. Pihos sind absolut keine Vegetarier und lieben einen guten Braten über alles. Meisten jagen sie gemeinsam, doch besteht ihre Nahrungn nicht nur aus Fleisch und Beeren aus dem Wald. Allerlei Gemüse wird in den Gärten vor den Häusern angepflanzt, während die großen Getreidefelder ein gutes Stück außerhalb des Waldes liegen und dort mit viel Hingabe gepflegt werden. |
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