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nichtete, was sich darin befand. Doch die Kugel wurde nicht zerstört, nein Fremde, sie brach nur in zwei Teile und aus dem Innern floh ein dunkler Nebelschleier, der sich schnell entfernte und lange Zeit nicht mehr zu sehen war. Und die Ebene? Nun, als sich die dunklen Wolken verzogen und die Flammen verloschen, blieb auf der verbrannten Erde ein mysteriöser Steinkreis zurück. Und im Laufe der Jahre fing auch die Ebene wieder zu blühen an und nichts erinnerte an den Absturz.
Ihr meint, das wäre nichts besonderes, Fremde? Dann laßt mich meine Geschichte weiter erzählen, denn ich bin erst am Anfang. Doch ich will Euch noch verraten, daß Menschen, die sich an diesen mysteriösen Ort verirrten, nie wieder gesehen wurden! Aber ich will meiner Geschichte nicht vorgreifen, darum hört nun weiter....
Viele Jahrzehnte geschah nichts und die Menschen lebten in Ruhe und Frieden. Auch der kleine Prinz Ragdar, der in dem schönen
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Land Ekaron lebte, gehörte zu diesen freundlichen Menschen. Überall wo er hinkam, liebten die Menschen ihn. Dann tauchte eines Tages der sonderbare Nebelschleier aus der Kugel wieder auf. Jahrelang zog er suchend über Aarlon, doch vergebens. Und wie es kommen mußte, Fremde, traf der Schleier auf den kleinen Prinzen. Niemand bemerkte damals, wie das Böse von dem Jungen Besitz nahm, sogar in ihm verschand, doch von einem Tag auf den anderen wurde aus dem freundlichen Prinzen ein bösartiger Tyrann. Zu dieser Zeit fing er auch an, Selbstgespräche zu führen. Immer schlimmer wurde es mit dem Jungen und immer bösartiger wurde er, bis ihn sein Vater schließlich schweren Herzens verbannte.
Es war ein schwerer Schritt für König Raul, denn er liebte seinen Sohn über alles - und er wußte, daß Ragdar ihn auch liebte - der Ragdar, den der König einst kannte.
Genau zur selben Zeit geriet der Zauber- lehrling Selm zufällig an den Ort mit den
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