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mysteriösen Steinkreis. Die Ebene war wieder
in ihrer vollen Pracht erblüht, doch der Ort
schien verflucht. Schlimme Geschichten
rankten sich um diesen eigentlich idyllischen
Ort und Selm mußte am eigenen Leibe
erfahren, daß die Erzähler nicht logen.
Kaum war er in der Nähe des Kreises, zog ihn eine unsichtbare Kraft in ihren Bann. Und trotz seiner magischen Kräfte konnte er sich nicht dagegen wehren. Als er einen Stein des Kreises berührte, verschwand er in einem grellen blauen Lichtkegel und wurde nie wieder gesehen!
Indes machte sich der Zauberer Kaspar, Selms Lehrmeister und Freund, auf der anderen Seite der Mondberge große Sorgen. Seit Tagen hatte er nichts mehr von seinem Schützling gehört und dies sah dem jungen Mann gar nicht ähnlich. Alpträume plagten Kaspar und schließlich hielt er es nicht mehr aus und er machte sich auf die Suche. Einer seiner Alpträume führte ihn zu dem Ort mit den
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sonderbaren Steinen und bald darauf geriet auch der alte Zauberer in den Bann des Kreises. Doch seine Zauberkräfte waren stärker als Selms und so konnte er mit knapper Not entkommen. Schwer verletzt fanden ihn die Zwerge Tage später im Wald umherirren und Mikael, der Zwergenkönig selbst, kümmerte sich um seinen Freund. Doch Kaspar hatte sein Gedächtnis verloren und selbst die Heilkünste des Zwerges konnten ihm nicht helfen, sich an den Kreis und das Geschehene dort zu erinnern.
Nun folgte wieder eine Zeit der Ruhe, Fremde. Lange geschah nichts ungewöhnliches auf Aarlon, selbst von dem Steinkreis hörte man nichts mehr. Dann erschien der inzwischen erwachsen gewordene Ragdar bei seinem Vater und tötete ihn kaltblütig. Fortan gab es nur noch Dunkelheit und Tot in Ekaron und man nannte es das "Schattenreich". Dunkle Gestalten irrten durch die Straßen und die Menschen flohen und auch das Land veränderte sich.
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