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Oh, Fremde, es schmerzt mich heute noch davon zu erzählen! Das einst so blühende Land wurde schwarz. Dunkle Wolken zogen sich über dem Schwarzen Schloß zusammen und wurden auch von den magischen Winden nicht vertrieben.
Dann kamen die Schwarzen Reiter. Man sagt, sie entstammten dem puren Bösen. Ihre Gesichter waren hinter schwarzen Masken verborgen, in den Augen schimmerte die rote Glut des Bösen. Durch Shagars Zauberkräfte waren sie entstanden und nun zogen sie mordend über das Land und machten vor nichts und niemand halt. Eines Tages über- fielen sie das Pihodorf Ai-Nahl in Hasladar und machten es dem Erdboden gleich. Es war wahrlich ein grausames Gemetzel und nur wenige der Katzenmenschen konnten ent- kommen. Immer mehr Schwarze Reiter kamen über die Koelberge und hinterließen Tot und Verderben. Niemand konnte sie aufhalten. Nicht einmal die Heere der Menschen hatten eine Chance gegen die dunklen Kräfte der
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Reiter. Wie sollte man auch Tote töten, Fremde?
Immer mehr Dörfer und Städte fielen ihnen zum Opfer und nirgends war man vor ihnen sicher. Doch einem Ort blieben die Schwarzen fern - den Elbenwäldern!
So versuchten die Überlebenden, sich in den Wäldern der Elben in Sicherheit zu bringen. Auch die überlebenden Pihos flohen dorthin. Unterwegs trafen sie ständig auf Ragdars seelenlose Schwarze Reiter und es kam zu schweren Kämpfen. Als sie erschöpft und müde endlich im Elbenwald Xa'liat ankamen, standen sie wieder einer Übermacht gegen- über. Raan, Perjana und Mem rechneten schon mit ihrem Tod, als ihnen das Schöne Volk im letzten Moment zur Hilfe kam und die letzten überlebenden Pihos in Sicherheit waren.
Schwer verletzt und müde betraten sie die prächtigen Hallen der Elben. Doch nicht nur die Pihos waren zu den Elben geflüchtet, nein
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